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Satzung des Eine-Welt-Haus Halle e.V.
 
§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
Der Name des Vereins ist "Eine-Welt-Haus Halle e.V." Der Verein hat seinen Sitz in Halle/Saale. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
 
§ 2 Aufgaben und Ziele des Vereins
Der Verein stellt sich die Aufgabe, das gegenseitige Verständnis zwischen Menschen verschiedener Nationalitäten zu fördern und Inhalte verschiedener Nationalkulturen zu vermitteln. Dadurch soll Konflikten vorgebeugt bzw. Hilfe zu ihrer Bearbeitung gegeben werden. Durch die Arbeit des Vereins soll das geistig-kulturelle Leben und die Weltoffenheit unserer Gesellschaft gefördert werden. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen, sondern ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Im Einzelnen setzt sich der Verein für folgende Ziele ein:

1. Schaffung eines Begegnungszentrums zur Kommunikationsförderung zwischen     Menschen verschiedener Nationalitäten
2. Bewusstseinsbildende Öffentlichkeitsarbeit für ein ausländerfreundliches und     globale Probleme berücksichtigendes Denken und Handeln
3. Beratung und Unterstützung von Migranten und Migrantinnen in juristischen und     sozialen Fragen,
    Initiierung von Integrationsmaßnahmen und Betreuung in ihrem Wohnbereich
4. Förderung des fairen Welthandels
5. Förderung des Kulturaustausches
 
§ 3 Mitgliedschaft
Mitglied des Vereins können alle natürlichen und juristischen Personen werden, die sich den Zielen des Vereins verpflichtet fühlen.
Natürliche Personen müssen mindestens 16 Jahre alt sein. Die Mitgliedschaft ist unabhängig von Geschlecht, Religion, Weltanschauung und Nationalität.
Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand des Vereins gerichtet sein muss.
Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag innerhalb eines Monats. Bei Ablehnung des Antrags ist er nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen. Über einen Einspruch gegen die Ablehnung entscheidet die nächstfolgende Mitgliederversammlung.

Es bestehen folgende Formen der Mitgliedschaft:
1. aktive Mitgliedschaft
2. Fördermitgliedschaft

zu 1) Aktive Mitglieder (natürliche und juristische Personen)
habe folgende Rechte und Pflichten:
- Annerkennung der Satzung
- Regelmäßige Entrichtung eines Mitgliedsbeitrages entsprechend der Beitragsordnung
- Aktive Mitarbeit im Sinne der Satzung
- Antrags- und Stimmrecht bei den Mitgliederversammlungen

zu 2) Fördermitglieder (natürliche und juristische Personen)
erklären ihre Bereitschaft, den Verein regelmäßig finanziell zu unterstützen. Fördermitglieder nehmen an den Mitgliederversammlungen mit beratender Stimme teil und sind antragsberechtigt.
Angestellte des Vereins können nur Fördermitglieder werden. Besteht eine aktive Mitgliedschaft, so ruht sie für die Dauer der Tätigkeit für den Verein. Das Mitglied hat für diese Zeit kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.

Die Mitgliedschaft aktiver und Fördermitglieder erlischt
- durch schriftliche Austrittserklärung an den Vorstand mit Wirkung zum Ende des
   laufenden Kalenderjahres, wobei eine Kündigungsfrist von drei Monaten eingehalten
   werden muss
- bei einem Rückstand der Beitragszahlung von mehr als zwölf Monaten
   (Feststellung durch den Vorstand)
- durchAusschluss seitens des Vorstandes bei schwerem Verstoß gegen die Ziele
   und das Ansehen des Vereins.
   Jeder Ausschluss muss durch die Mitgliederversammlung bestätigt werden.

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§ 4 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.
 
§ 5 Vorstand
(1) Der Vorstand besteht aus mindestens drei Vorstandsmitgliedern.
      Die Vorstandsmitglieder müssen Mitglieder im Verein sein.

(2) Der Vorsitzende / die Vorsitzende des Vereins allein und der stellvertretende
      Vorsitzende / die stellvertretende Vorsitzende und ein weiteres Vorstandsmitglied
      vertreten den Verein nach außen ( § 26 BGB).
      Die Vorstandsmitglieder sind an die Beschlüsse des Vorstandes gebunden.

(3) Der Vorstand hat insbesondere folgende Aufgaben:
      - kollektive Leitung, Verwaltung und Organisation des Vereins
      - Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstands
      - Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung
      - Aufnahme und Ausschluss der Mitglieder

(4) Der Vorstand stellt hauptamtliche Mitarbeiter des Vereins ein bzw. veranlasst
      deren Kündigung.
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§ 6 Wahl und Amtsdauer des Vorstandes
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt.
Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt, muss jedoch unverzüglich eine Mitgliederversammlung zur Neuwahl einberufen.
Jedes Vorstandsmitglied ist im Einzelnen zu wählen.
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§ 7 Sitzungen und Beschlüsse des Vorstandes
(1) Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen
      Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, einberufen und geleitet werden.
      Eine Einberufungsfrist von einer Woche ist einzuhalten.
      Vorstandssitzungen haben mindestens 1/4jährlich und darüber hinaus auf Antrag
      von mindestens zwei Vorstandsmitgliedern stattzufinden.

(2) Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit gefasst.
      Beschlussfähigkeit des Vorstandes ist bei einer Anwesenheit von 2/3 der
      Vorstandsmitgliedern gegeben.
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§ 8 Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Jahr statt und wird
      spätestens 14 Tage zuvor unter Angabe der Tagesordnung
      durch den Vorstand einberufen.

(2) Die Mitgliederversammlung wird von dem Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung
      vom stellvertretenden Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet.
      Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den
      Versammlungsleiter.
      Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der
      vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.

(3) Beschlussfähigkeit ist bei satzungsgemäßer Einberufung unabhängig von der
      Anzahl der anwesenden Mitglieder gegeben.

(4) Abstimmungen werden grundsätzlich offen durchgeführt.
       Die Abstimmung muss geheim durchgeführt werden, wenn ein Drittel der
      erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragen.

(5) Die Mitgliederversammlung fasst die Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher
      Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei der Beschlussfassung sind
      Mitglieder, die sich der Stimme enthalten oder die eine ungültige Stimme abgeben,
      wie nicht erschienene zu behandeln.
      Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen
      Stimmen erforderlich.
      Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller
      stimmberechtigter Mitglieder des Vereins beschlossen werden.

(6) Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegeben gültigen Stimmen
      erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen
      erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen
      erhalten haben, eine Stichwahl statt. Bei gleicher Stimmzahl entscheidet dann das
      von dem Versammlungsleiter zu ziehende Los.

(7) Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen,
      das vom Protokollführer und dem Versammlungsleiter und ggf. Wahlleiter zu
      unterzeichnen ist.
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§ 9 Finanzierung und Eigentumsverhältnisse
Der Verein finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, Zuwendung der Fördermitglieder, Spenden sowie staatlichen und kommunalen Zuschüssen.
Die finanziellen Mittel dürfen nur für die in dieser Satzung genannten gemeinnützigen
Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder des Vereins sowie die Mitglieder des Vorstands dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder bzw. als Vorstand außer der Erstattung von Aufwendungen
für den Verein keine Zuwendungen aus dessen Mitteln erhalten.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
Eigentümer aller Anschaffungen für die Arbeit des "Eine-Welt-Haus Halle e.V." ist der Verein.

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§ 10 Auflösung des Vereins
Durch Beschluss von 9/10 aller stimmberechtigten Mitglieder kann die Tätigkeit des Vereins beendet werden. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Organisation "amnesty international", die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung des Vereins am 9. Dezember 2002 in Halle/Saale beschlossen.

 
 

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